27.07.2018 , 11:59:00 Uhr - Information - rom

Silvio Heinevetter lässt sich bis zum Weltrekord abschießen

(Archivbild)(Archivbild)
Am vergangenen Wochenende fand in Aschersleben das „Megawoodstock“ statt. Ein Wochenende gab es Open-Air verschiedene Amateur-Turniere, ein Profispiel, zwei All-Star-Games und jede Menge Spaß für Jung und Alt. Einer der Gäste war auch Füchse-Torhüter Silvio Heinevetter, der sich für einen besonderen Weltrekordversuch zwischen die Pfosten stellte. Am Ende flogen mehr als 4.000 Bälle auf das Tor und der Weltrekord wurde gebrochen.

„Es war eine tolle Sache dabei zu sein und hat allen Spaß gemacht“, berichtete Silvio Heinevetter nach seiner Rückkehr aus Aschersleben. Der Torhüter der Füchse Berlin und der Deutschen Nationalmannschaft war vergangenen Sonntag mal kurz nach Aschersleben gedüst für einen besonderen Auftritt. Das ganze Wochenende wurde beim Megawoodstock Handball gespielt. Der Torhüter war aber nicht bei einer Profi- oder Amateuermannschaft im Einsatz und auch nicht bei einem der All-Star-Games. Silvio Heinevetter stellte sich vielmehr der Herausforderung eines Weltrekordversuchs.

Ziel war es, dass Kinder und Jugendliche innerhalb einer Stunde möglichst viele Bälle auf das Tor werfen, die Trefferzahl war nachrangig. Logischerweise musste auch ein Torhüter zwischen die Pfosten, das übernahm Silvio Heinevetter. „Ganz ehrlich, für mich war es ganz schön anstrengend – eine ganze Stunde lang über 4.000 Bälle aufs Tor zu bekommen, da kann man keine Sekunde abschalten“, so Heinevetter, der glücklicherweise die Stunde nicht allein meistern. „Ich hatte mit Oli Roggisch auch einen Partner an meiner Seite, mit dem ich mich abwechseln konnte“, verweist er auf den Teammanager der Nationalmannschaft und ehemaligen Kreisläufer, nicht ohne mit einem Zwinkern nachzusetzen: „auch wenn es bei ihm nicht so grazil aussah.“

Für den Rekord waren eigentlich nur rund 2.000 Torwürfe notwendig waren, am Ende waren es über 4.000. Zwar wurden die Paraden des Duos Heinevetter/Roggisch nicht gezählt, aber vermutlich dürfte auch das ein neuer Rekord während der Dauer eines klassischen Spiels gewesen sein, auch wenn noch viele Bälle den Weg ins Tor fanden. „Es war schön zu sehen, wie begeistert und engagiert die Kids dabei waren“, berichtete Heinevetter, wie sich alle über den Rekord freuten, „keiner von uns hatte damit gerechnet, dass wir den Rekord so deutlich brechen.“

 Videobericht des Mitteldeutschen Rundfunkts

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