29.05.2017 , 16:51:00 Uhr - Vorbericht - MR, CG

Kurz befragt: Simon Ernst

Simon Ernst ist eine wichtige Stütze im Rückraum des VfL Gummersbach. Der 1,95 Meter große 23-Jährige aus der Eifel ist 2016 mit den Bad Boys Europameister geworden und steht am Mittwoch bei uns im Fuchsbau auf der Platte.

Simon, seit der Saison 2014/2015 spielst du beim VfL Gummersbach. Welche Ziele hast du dir persönlich für die nächsten Jahre gesteckt?

Persönlich denke ich ist es wichtig, nicht zu weit in die Zukunft zu schauen, sondern Schritt für Schritt an meiner Entwicklung zu arbeiten. Natürlich möchte ich mich sowohl handballerisch als auch menschlich weiterentwickeln, mit dem Ziel ein kompletter Handballer zu werden und auch Verantwortung zu übernehmen.

Mit Maximilian Herrmann und Moritz Preuss (Beide BHC) stehen schon zwei Neuzugänge für die nächste Saison fest. Allerdings verlassen mit Ex-Fuchs Evgeni Pevnov und Julius Kühn auch zwei Leistungsträger den VfL. Wie siehst du die Ambitionen der Mannschaft in der nächsten Saison?

Offensichtlich steht im Sommer ein großer Umbruch im Kader an. Neben den beiden verlieren wir noch weitere wichtige Spieler, zudem übernimmt mit Dirk Beuchler ein neuer Coach. Es wird spannend zu sehen, wie die neue Mannschaft zusammenfindet und sich präsentieren wird.

Was waren für dich, neben der Europameisterschaft, weitere große Erfolge, die du in deiner Karriere schon feiern konntest?

Neben dem Gewinn der Europameisterschaft 2016 sind meine größten Erfolge die Siege bei der Junioren-Europameisterschaft 2014 und der Jugend-Europameisterschaft 2012, die ich übrigens mit Paul Drux und Fabi Wiede zusammen feiern durfte.

Bist du ein wenig extramotiviert, wenn du gegen die beiden spielst?

Besonders motiviert bin ich in solchen Fällen nicht, man freut sich vielmehr, bekannte Gesichter wiederzusehen und nach dem Spiel etwas zu quatschen.

Momentan befindet ihr euch im Abstiegskampf. Welche Erfahrungen nimmt man aus solch einer Situation mit, die einen in der sportlichen Karriere auch weiterbringen können?

Natürlich hatten wir uns den Verlauf der Saison völlig anders vorgestellt. Leider sind wir jedoch da hineingeraten - eine Erfahrung, auf die ich gerne verzichtet hätte. Hoffentlich blicke ich trotzdem in ein paar Wochen zurück und kann aus dieser Situation lernen, beispielsweise in Stresssituationen einen kühlen Kopf zu bewahren.

Der Klassiker: Einsame Insel. Welche drei Dinge nimmst du mit? Und warum?

Eine Musikanlage, gekühlte Getränke und Sonnencreme - für das Urlaubsfeeling.

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