18.01.2017 , 13:22:00 Uhr - Jugend - CG

Jungfüchse spielen auswärts: „Die Spieler kennen sich alle vom Schulhof“

B-Jugend der Füchse Berlin 2016/2017B-Jugend der Füchse Berlin 2016/2017
Vergangene Woche hat die B-Jugend der Füchse Berlin souverän den Rückrundenstart gemeistert. Gegen den Lausitzer HC Cottbus gewannen die Spieler von Trainer Fabian Lüdke mit 30:21, auch wenn die erste Halbzeit nicht nach Plan verlief und erst die zweiten 25 Minuten das Ergebnis herstellten. Nun steht am Donnerstag die zweite von drei Auswärtspartien in Folge an: Als Tabellenführer gastieren die Jungfüchse beim Tabellen-Achten SG AC/Eintracht Berlin. Die Teams trennen aktuell 14 Punkte, allerdings ist der Gegner nicht zu unterschätzen. Gegen den VfL Potsdam (Platz zwei mit 18:2 Punkten) hielt der „ACB“ lange mit und unterlag am Ende vergleichsweise knapp mit 35:40. Außerdem haben die Jungs den HC Empor Rostock (Platz drei mit 14:6 Punkten) sehr deutlich mit 30:24 geschlagen. Das sollte Warnung genug sein.

Trainer Lüdke sieht seine Füchse trotzdem klar in der Favoritenrolle: „Die Zeichen sind klar und deutlich, wir sind gefordert, unserer Rolle gerecht zu werden. Das Hinspiel haben wir 42:18 gewonnen, das ist die Leistung, an der wir uns messen werden.“

Erschwerend im Vergleich zur Hinrunde kommt allerdings hinzu, dass beim ACB nicht mit Harz gespielt werden darf. Dazu ist der Einsatz von drei Stammkräften ungewiss: Niklas Trumpf (Rückraum links), Tolga Durmaz (Kreis) und Anes Ademovic (Kreis) können aufgrund leichter Verletzungen und Erkältungen erst spontan eingeplant werden.

Zum Glück können die Füchse sich stets auf den „Unterbau“ verlassen: Nils Fasold (Rückraum links, Jahrgang 2002) und Marcel Nowak (Rückraum rechts, 2002) werden das Lüdke-Team ergänzen.

„Die Spannung ist hoch, wir haben erst ein Rückrundenspiel bestritten. Interessant ist, dass sich die Jungs alle vom Schulhof kennen und aus der Auswahl des 2001er-Jahrgangs des HVB. Stärken und Schwächen sind also hinlänglich bekannt, dazu entsteht bei Partien unter Kumpels immer eine gewisse Spannung, die das Match aufheizen kann“, so der Trainer.

Auf jeden Fall sei eine stärkere Angriffsleistung vonnöten als zuletzt gegen Cottbus, als mehr als 22 technische und individuelle Fehler fabriziert wurden. „Spieler wie Chester Ulzen und Maurice Reinert müssen ihre Leistung auch abrufen und das Geschehen zu einem gewissen Teil an sich reißen. Dazu erwarte ich ein konsequentes Zusammenspiel zwischen Torwart und Angriff, sodass wir zu einfachen Toren kommen“, sagt der 26-Jährige.

Anpfiff der Partie ist am Donnerstag um 19:00 Uhr in der „Sporthalle Peter-Huchel-Straße“.

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