04.10.2016 , 07:00:00 Uhr - Vorbericht - EliT

Spitzenspiel im Fuchsbau: Füchse empfangen den Rekordmeister THW Kiel

Du! Kommst nicht! Vorbei!Du! Kommst nicht! Vorbei!
Es verspricht eine spannende Partie zu werden, wenn der Vereinsweltmeister von 2015 und 2016 am 05. Oktober 2016 den deutschen Rekordmeister empfängt. Die Füchse haben es dem THW Kiel schon das eine oder andere Mal schwer gemacht in der heimischen Max-Schmeling-Halle. Daran wollen die Berliner auch in dieser Saison anknüpfen und gegen die Kieler etwas Zählbares holen. Auch, wenn die Norddeutschen aufgrund ihrer individuellen Stärke wohl der Favorit sind, ist ein Punktgewinn nicht auszuschließen, denn die Hauptstadthandballer präsentierten sich in der angelaufenen Spielzeit bisher glänzend. Anpfiff der Begegnung ist um 19:00 Uhr im Fuchsbau Max-Schmeling-Halle.

Endlich wieder ein Spitzenspiel im Fuchsbau! Und dabei ist kein Geringerer als der deutsche Rekordmeister, der THW Kiel, zu Gast. Gegen das Team von Alfred Gislason zu punkten, wird nicht leicht. Doch die Berliner konnten zum Saisonbeginn mit 10:0-Punkten und durch den Titelgewinn in Doha ordentlich Selbstvertrauen sammeln. Sowohl in der Liga als auch beim Super Globe zeigten sie eine ansprechende Leistung, verteilten die Verantwortung untereinander und agierten clever und effektiv. Ebenso wollen die Hauptstadthandballer nun auch gegen den THW Kiel auftreten.

Helfen sollen dabei wie in den letzten Spielen eine starke Leistung in der Defensive, inklusive Torhüter, und die mannschaftliche Geschlossenheit. „Wichtig wird weiterhin der Teamgeist sein. Die Mannschaft hat bisher toll zusammen gespielt und war sehr präsent. Jeder hat seinen Teil beigetragen. Gegen Kiel bauen wir wieder auf eine gute Abwehr- und Torhüterleistung. Heine hat bisher sehr stark gespielt und das soll auch gegen Kiel der Grundstein sein.“, gibt Volker Zerbe die Marschroute für die Begegnung vor.

In den bisherigen 32 Begegnungen zwischen den Füchsen und den Kielern konnten die Berliner zwar nur drei Mal als Gewinner von der Platte gehen und zwei Mal ein Unentschieden erkämpfen, aber als Underdog lässt es sich bekanntermaßen manchmal am besten spielen. Besonders entscheidend wird es sein, die Kieler von Anfang an nicht ins Spiel kommen zu lassen. „Kiel ist seit Jahren individuell sehr gut besetzt und verfügt auch über eine mannschaftliche Geschlossenheit. Wir werden kämpferisch alles geben müssen, um sie zu stoppen. Kiel hat solche individuell starken Spieler, die auch mal alleine ein Spiel entscheiden können.“, ergänzt Zerbe.

Diese Stärke bewies die Mannschaft von Alfred Gislason in dieser Saison schon eindrucksvoll, als sie in der Champions League gegen Paris St. Germain gewann – was den Füchsen beim Super Globe jedoch ebenfalls gelang. In der Bundesliga gab es neben den Siegen gegen Balingen, Stuttgart, Lemgo, Göppingen und Minden auch eine Niederlage bei der HSG Wetzlar. Sodass die Zebras nach sechs absolvierten Begegnungen 10:2 Punkte auf ihrem Konto stehen haben.

Etwas außergewöhnlich war die Vorbereitung auf die Partie. Nach dem Spiel gegen die TSV Hannover-Burgdorf haben die Füchse gerade mal einen Tag Pause gehabt, ehe das Spitzenspiel heute vor der Tür steht. Dieser Tag wurde für ein lockeres Training und die taktische Vorbereitung genutzt. „Wir haben eine stark taktische Trainingseinheit als Vorbereitung auf Kiel durchgeführt. Das war eine Mischung aus Regeneration von Montagabend und Vorbereitung auf Mittwoch.“, erklärt Volker Zerbe die Trainingsorganisation. Angepfiffen wird das Spiel um 19:00 Uhr im Fuchsbau Max-Schmeling-Halle. Die Füchse hoffen auf die Unterstützung ihrer Fans, um die Punkte in Berlin behalten zu können. „Wir wollen tollen Handball spielen und hoffen, dass der Funke vom Parkett dann aufs Publikum überspringt, damit es uns als achter Mann unterstützt. Wir werden einen Hexenkessel brauchen, um gegen Kiel zu bestehen und vielleicht auch gewinnen zu können.“, so Volker Zerbe.

Kommt alle in den Fuchsbau, um beim tierischen Spektakel zwischen den Füchsen und den Zebras dabei zu sein! Es gibt noch einige wenige Karten im Vorverkauf.

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