12.05.2021 , 17:56:00 Uhr - Jugend - khe

Jungfüchse dominieren Leipzig

Nils LichtleinNils Lichtlein
Die A-Jugend der Füchse Berlin ist mit einem 36:24 (17:9) im in die Viertelfinals um die deutsche Meisterschaft gegen den SC DHfK Leipzig gestartet. Zehn Treffer gingen dabei auf das Konto von Tim Freihöfer.

Der Beginn der Partie war der von Trainer Bob Hanning prognostizierte schwere Gang. Tim Freihöfer traf mit seinem zweiten Tor zum 2:1 (5.), in der zehnten Minute war es dann Finn Scheminski mit der 4:3-Führung. Anschließend gingen zum ersten Mal die Gäste in Führung, ehe zwei Treffer von Nils Lichtlein erneut zum Führungswechsel führten (7:6/15.). Es war der Startschuss für einen 6:0-Lauf der Jungfüchse, die sich diesen Vorsprung bis zur Pause auch nicht mehr nehmen ließen. Nach der 13. Minute kassierte Lasse Ludwig im Berliner Tor nur noch drei Gegentore, während kurz vor der Pause Tim Freihöfer mit seinem achten Erfolg zum 17:9-Halbzeitstand netzte.

Mit der komfortablen Führung gingen die Jungfüchse selbstbewusst in die zweiten 30 Minuten. Robin Heinis eröffnete mit dem 18:9 den Durchgang (31.), Nils Lichtlein stellte wenig später auf 22:11 (39.). Erst in der 45. Minute konnte Leipzig den Rückstand auf unter zehn Tore bringen, dabei sollte es aber auch bleiben. Konzentriert in der Abwehr und fokussiert im Angriff ging die Hanning-Sieben zu Werke und erkämpfte sich so die gute Ausgangslage für das Rückspiel. Finn Scheminski war es, der knapp fünf Minuten vor Schluss zum 33:20 traf und auch das letzte Tor der Füchse erzielte (36:23/60.). Mit dem letzten Tor der Partie durch Paul Bones für Leipzig endete das Duell im Potsdamer Luftschiffhafen deutlich 36:24 (17:9) für die Füchse Berlin.

Füchse Berlin – SC DHfK Leipzig 36:24 (17:9)

Berlin: Ludwig, Kull (beide Tor), Heinis 2, Orlov 2, Beneke 1, Sauter 2, Freihöfer 10/3, Lichtlein 6, Schley 2, Scheminski 3, Siemer 3/1, Langhoff 3

Leipzig: Seidenmann, Kirschner (beide Tor), Heitkamp 4, Hopfmann 5, Kock 2, J. Leun 3, Peter 1, Bones 5/2, Greilich 1, Häcker 2, F. Leun 1

Bob Hanning: „Es war das erwartet harte Stück Arbeit. Wir haben am Anfang zu viel liegen lassen. Wir haben vor der Pause in der Defensive stark gespielt und ab Mitte der Halbzeit dann unfassbar gut gedeckt. Das war eine Abwehrdemonstration und die Partie so dementsprechend in die Vorentscheidung gebracht. Nach der Pause haben wir die Konstellation in der Abwehr nicht mehr so hingekriegt und zu viele Bälle liegen lassen. Trotz der 13 Tore der Außen haben wir sechs Bälle liegen lassen und damit ein noch klareres Ergebnis verspielt. Nichtsdestotrotz habe ich großen Respekt vor der Leistung von Leipzig, und es ist eine Mannschaft, die uns an guten Tagen noch deutlich gefährlicher sein kann als sie es heute geschafft hat.“

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