11.10.2017 , 10:37:00 Uhr - Vorbericht - pb

Mit guter Laune ins erste Saisonspiel: Spitzenreiter Füchse Berlin trifft am Donnerstag auf den HC Erlangen

Vier Tage nach dem fulminanten Heimsieg gegen den TBV Lemgo steht für die Füchse Berlin schon wieder das nächste Spiel an. Im heimischen Fuchsbau empfangen die Hauptstadthandballer am Donnerstag den HC Erlangen (19 Uhr/Sky). Beim Nachholspiel winkt ein Startrekord.

Gute Laune im Lager der Füchse Berlin. Nach dem tollen Auftakt mit sieben Siegen aus sieben Spielen sind die Berliner Handballer Tabellenführer – und demnach zu Späßen aufgelegt. Hans Lindberg empfing vor dem Training am Dienstag eine dänische Internatsklasse und flachste mit den Schülern herum - und kurz darauf übte sich Jakov Gojun beim Besuch eines Kamerateams im Kraftraum als Kameramann. „Ein bisschen Spaß muss sein“, sagt Gojun. Und Velimir Petkovic meint: „Wenn man gewinnt, dann ist das Arbeiten viel schöner.“ Das soll aus Füchse-Sicht auch so bleiben.

Ungeschlagen in das erste Saisonspiel - so lautet die Überschrift für das morgige Spiel. Am Donnerstag empfängt der Spitzenreiter den HC Erlangen zum Nachholspiel im Fuchsbau. Die Partie gehört dem ersten Spieltag an und wird nun verspätet ausgetragen. Mit einem Sieg könnten die Füchse einen Startrekord aufstellen – denn noch nie gewann man acht Spiele in Folge! Petkovic: „Das interessiert uns nicht. Das wäre lediglich eine nette Randnotiz. Wir schauen auf uns und wollen weiterhin erfolgreich sein.“

Nach dem 36:23-Sieg vor vier Tagen gegen Lemgo gehen die Füchse mit großem Selbstbewusstsein in die Partie. „Gegen Lemgo war alles da, was wir uns wünschen – sowohl im Angriff als auch in der Abwehr haben wir überragend gespielt“, sagt Petkovic, der sich wünscht: „Ich will auf diesem Niveau bleiben.“ Der Coach weiß aber auch: „Wir haben noch viel Potenzial nach oben und große Reserven im Kader.“

Marko Kopljar zum Beispiel. Der kroatische Nationalspieler (Adduktoren) kam in Berlin aufgrund einer hartnäckigen Adduktorenverletzung noch nicht wirklich zum Zug. Sein Einsatz ist auch am Donnerstag leider noch nicht möglich. Er befindet sich noch in der Aufbauphase und sagte am Morgen auf der Behandlungsliege im Physio-Raum: „Ich bin im Kopf fit und möchte endlich spielen. Es bringt aber nichts, wenn ich zu schnell wieder spielen will. Ich vertraue voll und ganz den Ärzten und werde nichts überstürzen.“

Sportkoordinator Volker Zerbe: „Der Heilungsverlauf bei Marko ist gut, aber gegen Erlangen wird Marko noch nicht spielen. Auch für Hannover fällt er aus.“

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